Kid’s School

Rechnen, Schreiben und Lesen

Für Kinder von 6-8 Jahren.



Rechnen, Lesen und Schreiben

Ängste nehmen, Zutrauen gewinnen und Freude beim gemeinsamen Lernen haben! 

Inhalt: 

Durch die emotionale Schaubildarbeit können Kinder sich besser ausdrücken, haben mehr Freude am Sprechen und Erzählen, können Inhalte, Ereignisse und Geschichten zusammenhängend wiedergeben. Sie trauen sich vor anderen zu sprechen und können ihre Emotionen besser ausdrücken und auch besser mit ihnen umgehen.

Wir finden gemeinsam heraus, dass Mathematik in unserem Leben schon überall vorhanden ist und darum auch ganz natürlich ist. Dies erleichtert uns den Umgang mit Zahlen, Größen, Formen und Mengen enorm.

Nativ Schreiben ermöglicht dem Kind in einen Schreibfluss zu kommen, Buchstaben und Wörter richtig zu schreiben und ihr Schriftbild zu verbessern. Die Lerntechnik Nativ Schreiben wird am Ende des Kurses von den Kindern an die Eltern übergeben. 

Termin: Fr. 20.11.20     15:00 – 17:30 Uhr
Ort: Goldensteinstr. 2, 5061 Elsbethen

Beitrag:   70,— Workshopleiterin: Tina Reck

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„oh, Tannenbaum…“

Oh-Tannenbaum

Oh, Tannenbaum…

Es waren die Vorbereitungen auf das letzte Weihnachtsfest, welches ich in diesem Jahr alleine mit meinen zwei Töchtern auf dem Dorf, in dem wir die vergangenenen 13 Jahre als „Vorzeige“ – Familie in unserem Haus gelebt hatten, verbringen würde.

Mein Leben hatte sich im letzten Jahr auf den Kopf gestellt und ich war dabei,  einen Riesenschritt ins Unbekannte zu machen.

Und so kam es, dass ich mich in der Woche vor dem Fest zum allerersten Mal selbst um einen Weihnachtsbaum kümmern musste. Denn das ließ ich mir nicht nehmen: es sollten für uns drei noch einmal ganz besonders liebevoll gestaltete Feiertage werden –  und dazu gab ich mein Bestes.

Ich nutzte die Gelegenheit, und mich – ganz bequem – im Dorf beim Sägewerk nach einem passenden Bäumchen umzusehen. Der Besitzer des Sägewerks war zugleich Waldbesitzer und bot jedes Jahr Christbäume zum Verkauf an.

Um mir sicher zu sein, dass ich den Baum auch ohne Hilfe aufstellen konnte, entschied ich mich für eine etwas kleinere Variante als sonst üblich. Der Verkäufer packte  ein Netz drumherum und schon landete er im Kofferraum meines  Kleinwagens, der sich schon des öfteren als Raumwunder bewiesen hatte.

Zu Hause angekommen brachte ich ihn als erstes in der Garage unter, denn dort war es kühl und ausserdem würden ihn die Mädels nicht gleich entdecken.

Am Abend des 23. Dezember war es dann soweit: Das Haus war dekoriert, die Kekse gebacken und alles für das Fest vorbereitet. Nun konnte ich also in aller Ruhe den Baum nach oben holen um ihn zu schmücken.

Doch was war DAS denn? Ich traute meinen Augen nicht! Dem Baum fehlte die Spitze! Aufgeregt blickte ich mich um – das konnte doch nicht sein! Ich hatte doch den Baum angesehen  – als ich ihn kaufte war er PERFEKT!

„Oh mein Gott“, dachte ich – „und was nun“ ?  Ich wollte das einfach nicht wahrhaben. Als ich  mir den Baum dann jedoch etwas genauer ansah, konnte ich sehen, dass an der obersten Stelle, da, wo eigentlich die Spitze sein sollte,    künstlich eingegriffen worden war.  Mein Blick schweifte auf dem Boden umher und da: tatsächlich – unter dem Schrank spitzten ein paar Tannennadeln hervor. Da lag – ich konnte es kaum fassen – die oberste Spitze, die dem Baum fehlte.

„Was für eine Unverschämtheit! Was für ein Betrug. So ein Schurke!“ entfuhr es mir.  Ich lamentierte noch  empört vor mich hin, während ich die Spitze nahm und am Baum an die Stelle hielt, wo sie eigentlich sitzen sollte. Tatsächlich war sie mit einem kleinen Nagel befestigt gewesen, der sich dann gelöst hatte.

Nun, zum Glück konnte ich das Ganze so kaschieren, dass es nicht ins Auge fiel, und wir hatten auch dieses Jahr einen wunderschönen Weihnachtsbaum mit einem ganz großen Stern an der Spitze.

Seit diesem Erlebnis prüfe ich jedes Jahr ganz genau, ob auch alle Äste fest sitzen und auch an der Baumspitze keine chirurgischen Eingriffe gemacht wurden. Hallelujah!

VATERLIEBE

Vaterliebe

Vaterliebe!

An einem warmen Frühlingstag fuhr ich endlich wieder einmal mit dem Fahrrad ins Büro.

Zur selben Zeit sind viele Grundschüler auf dem Weg in die Schule. Oftmals beobachte ich, dass Eltern ihre Kinder begleiten, dabei allerdings sehr gestresst wirken, gleichzeitig am Handy telefonieren und mit ihren Gedanken wohl bereits bei ihrer Arbeit sind. Manchmal zeigt ihr Gesicht auch tiefe Sorgenfalten.

Dieses Mal erfüllte ein ganz anderes Erlebnis mein Herz.

Als ich bei der Brücke, die über den Fluss auf die andere Seite des Ufers führt, angekommen war,

sah ich einen Vater, der seine kleine Tochter auf dem Weg in die Schule bis zum Anfang der Brücke begleitete.  An der Brücke blieben die beiden stehen um sich voneinander zu verabschieden.

Der Vater beugte sich zu seiner kleinen Tochter hinunter und legte seine Stirn an ihre.  Die Tochter streckte dem Vater ihr Gesicht entgegen. Ihre beiden Gesichter berührten sich an Stirn und Nase.  Während ich an den beiden vorbeiradelte,  erfüllte mich dieser Anblick sehr, es war die Verbundenheit zwischen Vater und Tochter spürbar, Liebe und Zärtlichkeit. Die Augen des Mädchens leuchteten.

Wie wird sich dieses Mädchen wohl über den Tag fühlen, wenn sie am frühen Morgen schon so liebevoll  in den Tag begleitet wird?

Wie einfach ist es für uns, solche Erfahrungen unseren Kindern als Fundament für ihr Leben mitzugeben?

„Mir stockte der Atem“ !

Atem

„Mir stockte der Atem“ !

Nein, nicht weil ich wieder mal mit dem Fahrrad am schnellsten Weg vom Büro nach Hause  die Geschwindigkeitsbeschränkung überschritten habe. Nein.

Da lag sie, wunderschön: mitten am Weg. Mitten im Wald. Auf einer Lichtung. Und sonnte sich. Olivgrün mit einem Stich aus Kupfer. Sie bewegte sich nicht.

Mit quietschenden Bremsen schaffte ich es, in einem Abstand von gut einem Meter vor ihr stehen zu bleiben und vom Fahrrad zu steigen.

Meine Gefühle schwankten zwischen Überraschung, Entzückung, Ehrfurcht und Respekt.

WOW, dachte ich, was für ein wundervolles Tier! 

Während ich meinen Blick auf sie gerichtet   und  mit der rechten Hand mein Fahrrad in Position hielt,  nestelte ich  mit der anderen mein Handy aus meiner Handtasche hervor, die sich im Korb am Lenker des Fahrrads befand, und drückte auf „Kamera  ein“. 

Außer mir befand sich kein menschliches Wesen in der Nähe. So konnte ich dieses Bild, welches sich mir bot, voll auskosten – konnte mich nicht erinnern, schon jemals eine solche Begegnung erlebt zu haben.

Und gerade während ich überlegte, einen anderen Weg für meine Weiterfahrt zu wählen, setzte sie bereits ihren schlanken Körper in Bewegung und schlängelte sich würdevoll in das nebenstehende Gebüsch, wo sie Sekunden später nicht mehr zu erblicken war.

Welch WUNDERbares Schauspiel der Natur!

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