„Mir stockte der Atem“ !

Atem

„Mir stockte der Atem“ !

Nein, nicht weil ich wieder mal mit dem Fahrrad am schnellsten Weg vom Büro nach Hause  die Geschwindigkeitsbeschränkung überschritten habe. Nein.

Da lag sie, wunderschön: mitten am Weg. Mitten im Wald. Auf einer Lichtung. Und sonnte sich. Olivgrün mit einem Stich aus Kupfer. Sie bewegte sich nicht.

Mit quietschenden Bremsen schaffte ich es, in einem Abstand von gut einem Meter vor ihr stehen zu bleiben und vom Fahrrad zu steigen.

Meine Gefühle schwankten zwischen Überraschung, Entzückung, Ehrfurcht und Respekt.

WOW, dachte ich, was für ein wundervolles Tier! 

Während ich meinen Blick auf sie gerichtet   und  mit der rechten Hand mein Fahrrad in Position hielt,  nestelte ich  mit der anderen mein Handy aus meiner Handtasche hervor, die sich im Korb am Lenker des Fahrrads befand, und drückte auf „Kamera  ein“. 

Außer mir befand sich kein menschliches Wesen in der Nähe. So konnte ich dieses Bild, welches sich mir bot, voll auskosten – konnte mich nicht erinnern, schon jemals eine solche Begegnung erlebt zu haben.

Und gerade während ich überlegte, einen anderen Weg für meine Weiterfahrt zu wählen, setzte sie bereits ihren schlanken Körper in Bewegung und schlängelte sich würdevoll in das nebenstehende Gebüsch, wo sie Sekunden später nicht mehr zu erblicken war.

Welch WUNDERbares Schauspiel der Natur!

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